Grand Canyon – Wo die Erde sich uns offen legt

Joshua Tree NP – Kingman – Route 66 Seligman – Williams  / 310 Meilen 5-6 Stunden – TAG 3

Williams – Grand Canyon NP Mather Campground / 60 Meilen 1,5 Stunden – TAG 4-6

Als eines der Sieben Naturwunder der Welt lässt uns der Grand Canyon eine der seltenen menschlichen Erfahrungen zu Teil werden - die Begegnung mit dem Erhabenen. Wer dem Grand Canyon in aller Stille begegnet, wird von seiner Unermesslichkeit überwältigt sein.


Die spanische Expedition auf der Suche nach den Goldenen Städten von Cíbola war 1552 komplett gescheitert – und der Grand Canyon entdeckt. Konquistador García López de Cárdenas erblickte ihn als erster Weißer: „Plötzlich hörte die Erde unter meinen Füßen auf. Ich blickte hinab und sah einen Abgrund, so tief und gewaltig, dass mir die Worte fehlen“

Grand Canyon Sunrise
Grand Canyon Sunrise

Nach Joshua Tree können wir auf den Hwy 62 (schöne Strecke) + Hwy 95  Strecke machen und kommen schnell voran, in 3 Stunden sind wir bereits in Kingman, für einen Campingplatz zu früh, entschließen wir uns weiterzufahren und schaffen es heute sogar bis Williams.

Angekommen im Wilden Westen

In Kingman darf ein Route 66 Museum nicht fehlen – eher etwas für Fans. Schön ist das Museumsgebäude untergebracht im historischen Powerhouse. Mehrere Einkaufmöglichkeiten hat man auf der großen Stockton Hill Road (geht direkt von der I-40 ab): guter Safeway, Walmart Supercenter mit Outdoor/Camping Abteilung für fehlendes Equipment wie Grillrost.

Im Shopping-Komplex rechterhand nach Safeway finden wir den Big 5 Sports Store, neben allgemeinen Sportartikel hat es alles für den Angler und Waffenfreund. Wir sind angekommen im amerikanischen Westen. Ein Kunde, der mir die Tür aufhält, trägt seinen Cold im Halfter locker um die Hüfte so selbstverständlich wie ich meine Handtasche. Die schlecht blondierte Lady vor uns an der Kasse erwirbt gerade ein „Sauna Suit“, einen Ganzkörper Schwitzanzug – das Bild auf der Verpackung zeigt eine Frau, die in einem großen schwarzen Plastiksack steckt. Fürs einfache Abnehmen zuhause.

Kingman Blake Ranch RV wäre bei Kingman unsere Wahl gewesen, 12mi westlich an der I-40   Bewertungen Tripadvisor

Roadkill Cafe on Route 66  – Seligman

Roadkill Cafe Seligman Route 66
Roadkill Cafe Seligman Route 66

 

Man weiß, die Route 66 ist nicht mehr das was sie mal war. Etwas an dem Mythos Schnuppern wollten wir dennoch.

 

Das originellste Übrigbleibsel auf dieser Strecke schreibt Reisen-Know-How ist Seligman. Wie es scheint, besteht der Ort unweit der I-40 nur aus einer etwas trostlosen Durchfahrtsstrasse, zwischendurch einige Relikte am Straßenrand, eine hergerichtete Häuserzeile, Läden und Restaurants die versuchen den Mythos Route 66 am Leben zu erhalten. Zumindest wollen wir einen Blick ins Roadkill Cafe werfen (Tripadvisor Bewertungen). Der Speisesaal ist gut gefüllt mit Touristen – die Attraktion hier ist für mich aber der O.K. Saloon – kitschig, skurril, vollgepackt mit Allerlei Erinnerungen. Wir nehmen ein Corona und ein Kaffee der an Spülwasser denken lässt, und schauen entweder dem ausgestopften Wild im Schaukasten oder dem Sportkanal zu. 

 

Spaß macht vielleicht noch ein Besuch im alten Barbor Shop von Angel Delgadillo für eine klassische Nassrasur im zurück gekippten im Friseurstuhl. Er hat sogar eine persönliche Wikipedia Seite und natürlich einen Route 66 Shop / siehe Tripadvisor.

 

Williams mit mehreren Campgrounds ist nur eine Stunde entfernt und am frühen Abend unser endgültiges Ziel – und der Grand Canyon gleich viel näher gerückt.

 

Wild-West Überfall in Williams

Campground Railside RV Ranch

Williams Railside RV Ranch – hier landen wir am Ende nachdem die Reiseführer-Empfehlung Grand Canyon Railway RV bis zum letzen betonierten Platz genagelt voll ist. Es ist Spring Break! (Schul- und Uni-Ferien) und viele Besucher fahren täglich die 100km von Williams zum Grand Canyon und retour. Hier war unsere kälteste Nacht im Minusbereich! Die kommenden Tage im Grand Canyon sind glücklicherweise frostfrei (Gefahr Einfrierung von Leitungen). Campsites mit Full-hook-up, nur Geimeinschaftsgrill-Stelle, Shuttle in den Ort, gutes Duschhaus (geheizt) Railside RV Ranch reviews Tripadvisor

Grand Canyon Railway Zug
Grand Canyon Railway Zug

An der sympathischen Railside RV Ranch fährt der beliebte historische Grand Canyon Zug (seit 1901) direkt vorbei und kündigt sich jedes Mal mit Lokomotiven-Pfiff an, seit 1901. Nach der letzen Fahrt gegen 19 Uhr wird’s aber ruhig und der Zug parkt vis-a-vis. Heute wird ihren Mitreisenden auf den gut 2 Stunden einiges geboten, vom Zugüberfall mit Wild-West-Schießerei bis zu Country Musikern, um die Fahrt möglichst kurzweilig zu gestalten.

Grand Canyon Railway Zug Reviews Tripadvisor

Artikel Grand Canyon Railwas für Eisenbahnfreunde

Vom Ort  Williams haben wir leider nichts gesehen, hier gibt es viele Events wie auch Rodeos - Williams Events 

Zwischen Willliams und Tusayan lädt das Planes of Fame Air Museum direkt am Hwy 64 in Valle zu einem interessanten Stopp ein. Das Museum hat noch zu aber einige schöne alte Passagiermaschinen sehen wir im Freien. Deutscher Beitrag dazu.

Tag 4-6 Grand Canyon – Mather Campground

Grand Canyon IMAX Movie

Der Hinweis noch vor dem Parktor „Campgrounds full“ lässt auf entsprechenden Besucherandrang schließen. 8:30 morgens in Tusayan kommen wir gerade recht, wie einige andere Deutsche mit dem Zeitzonenvorsprung, zur ersten Grand Canyon Filmvorführung im IMAX Theater  – UNBEDINGT EMPFEHLENSWERT!

 

Der IMAX Film The Hidden Secrets ist die schönste Einstimmung auf den Grand Canyon. 

Im Tiefflug durch den Canyon aus der Vogelperspektive. Der Film kommt in grandiosen Bildern auf einer Riesenleinwand. Spannend erzählt er die Geschichte und Entdeckung des Grand Canyons und das große Abenteuer der ersten Colorado-Durchfahrt 1869 von Powell und seinem Gefolge. Nicht alle überleben das halsbrecherische Unterfangen auf dem noch wilden Fluss. Andere blieben verschollen, als sie vor der nächsten Herausforderung zurückschreckten und sich zu Fuß auf den Weg machten.

 

„We are now ready to start on our way down the Great Unknown”, schrieb der Erstbefahrer des Grand Canyon, der einarmige Bürgerkriegsveteran und Geologe Mayor John Wesley Powell am 13. August 1869 in sein Tagebuch.

Grand Canyon – Beating the Crowds

Es fällt schwer sich auf die Natur einzustellen beim Ausweichen vor Kinderwagen, Video-Kameras und Reisegruppen. Glücklicherweise bewegen sich die meisten Besucher vom Visitor Center nicht allzu weit weg,  bis zum Mather Point oder machen Viewpoint-Hopping mit dem Shuttle-Bus (oftmals Warteschlagen) entlang der Hermits Rest Route an der westlichen Abbruchkante. Hier darf nur der Parkbus fahren (vom 1. März bis 30. November), anders als auf dem östlichen Desert View Drive mit entsprechendem Verkehr.

Den South Rim Trail laufen

Wir schaffen es den Besucherstrom zu Umgehen und laufen zum Einstieg den South Rim Trail. Je weiter wir ihn gehen, umso leerer wird es um uns herum. Nach dem 3. Aussichtspunkt Powell Point ist der Weg auch nicht mehr geteert. Nur an wenigen Stellen ist ein Geländer zu finden und jeder sollte wissen wie weit er geht. Teilweise dicht am Abgrund oder auf Felsvorsprüngen sind die ungehinderten Ausblicke so großartig dass wir uns an den vollen View-Points nicht lange aufhalten.

Fazit – unerwartete Stille und herrliche Tiefblicke in den Grand Canyon, eine ideale einfache Wanderung sicher noch schöner und weniger los am Morgen oder zum Sonnenuntergang.


Westlicher Rim Trail ca. 16km, ab Visitor Center 9 View-Points bis Hermits Rest. Den Weg kann man jederzeit abbrechen und den Shuttle-Bus zurück oder bis zum nächsten Stopp nehmen (alle 15 Minuten).

Grand Canyon South Rim Trail
Grand Canyon South Rim Trail
Am South Rim Trail Grand Canyon
Am South Rim Trail Grand Canyon

Klick auf Bilder-Galerie South Rim Trail

Erlebnis Sonnenuntergang Grand Canyon – die Qual der Wahl

Es gibt viele Meinungen, welcher der beste Spot für Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang sei.


Der Guide to the best views & View points of Grand Canyon (mit Fotos) hilft vielleicht bei der Entscheidung. Jedoch gilt, je näher der Spot vom Visitor Center, desto voller – wie am Mather Point. Wer es ruhiger mag, fährt ein Stück weiter mit dem Bus, die letzte Fahrt zurück geht ½ -1 Stunde nach Sonnenuntergang. Morgens Busse schon ab 4h30. 


Die Fotografen-Tipps

  • Sunset shots:  Hopi and Pima Point oder Ooh Aah Point zu dem man eine ½ Stunde den South Kaibab Trail gehen muss.
  • Sunrise shots:  Mather + Maricopa Point und Yaki West Point per Shuttle-Bus, spektakuläre Sicht auf den Canyon und weniger belagert.
  • Sunrise / Sunset  Zeiten
Grand Canyon Sunet Yaki Point
Grand Canyon Sunet Yaki Point

Wandern ins Herz des Grand Canyon - Der South Kaibab Trail

Steht man oben an der Abbruchkante zieht der schmale, sich windende und weit in der Ferne verschwindende Pfad den Beobachter magisch an. Ja sogar eine intensive Sehnsucht wird geweckt ihm zu folgen, weg von der Zivilisation hinein in das Unbekannte. Wer den Canyon richtig erleben will muss den Rim verlassen auf eine Reise in die Tiefe der Erde.

Zwei Wege führen hinab zum Colorado River – der Bright Angel Trail und South Kaibab Trail. Jeder kann diese Erfahrung machen und je nach Kondition kürzere Etappen gehen.

Eine metaphorische Reise in der Zeit vom 230 Millionen Jahre alten Kalkstein am Rand des Canyon zum zwei Milliarden Jahre alten Vishnu-Schiefer an seinem Grund.

Start der Wanderung South Kaibab Trail Grand Canyon
Start der Wanderung South Kaibab Trail Grand Canyon
Auf dem South Kaibab Trail
Auf dem South Kaibab Trail
South Kaibab Trail Skeleton Plateau
South Kaibab Trail Skeleton Plateau
Muli-Treck am South Kaibab Trail
Muli-Treck am South Kaibab Trail
Colorado River am South Kaibab Trail Grand Canyon
Colorado River am South Kaibab Trail Grand Canyon

Für uns ist es klar der South Kaibab Trail, das beeindruckendste Grand Canyon Erlebnis zu Fuß. Wechselnde majestätische Formationen, mal erinnern sie an einen Tempel mal an eine Pyramide. Plateaus mit ständig neuen Aus- und Einblicken. Wir sind wie im Rausch und vor lauter Staunen und Fotografieren geht es nur langsam voran. Zwei völlig erschöpfe Amerikaner kommen uns entgegen. Wir sind neugierig woher sie wohl kommen. Tatsächlich sind sie vom North Rim durchgelaufen, um 24 Uhr am Colorado River gewesen, und jetzt um 8 Uhr kurz vor dem South Rim, verrückt muss man sein. Vorbei zieht noch der Muli-Treck mit den rückkehrenden Übernachtungsgästen, zwei Kondore gleiten über unsere Köpfe. Und Schicht für Schicht werden fast 2 Milliarden Jahre Erdgeschichte unter unseren Füßen freigelegt – ständig wechselnde Farben, ein gelb, rostrot, grün, blau, rosa, lila. Am Skeleton Point kehren die meisten der mit uns gestarteten kleinen Gruppe wieder um. Wir sind alpenerprobt – wir sind gut drauf und der Colorado zieht uns magisch an. Entgegen der vielen Warnungen entschließen wir uns weiter zu gehen – nach weiteren 2 Stunden haben wir ihn dann erreicht.


Der Colorado liegt fast enttäuschend ruhig an einer Sandbucht an dem einige Boote festgemacht haben. Mehrtätige Rafting-Touren schlagen hier über Nacht ihr Quartier auf und haben bereits den Grill angeschmissen. Einmal mit den Füßen wenigstens steigen wir in den Colorado und genießen das Erreichte. Der knapp 1500 Meter hohe Aufstieg ist wie erwartet anstrengend. Schon jetzt im April hat es im unteren Canyon schwülwarme 32° Grad (oben am Rim 20°) und die Schritte werden schwer. Unten am Fluss konnten wir Trinkwasser auffüllen. Mindestens 2 Liter verbrauche ich alleine beim Aufstieg. Inzwischen hat sich das Licht verändert und wirft den Canyon in ein ganz neues Gewand. Viele rucksackbepackte Wanderer kommen uns entgegen, die Nacht werden sie heute am Colorado verbringen. Das wäre noch mein Traum gewesen.

Unser intensivstes und schönstes Wandererlebnis.

Klick auf Bilder-Galerie

Das ist keine Empfehlung es uns gleichzutun. Die vielen Warnungen haben ihren Grund! 

Dehydrierung und Entkräftung sind die Gründe für die meisten Rettungen. Der Weg ist sehr gut präpariert und wie die Bilder zeigen nicht schwierig zu gehen, was manchen dazu verleitet immer weiter abzusteigen. Das Anstrengende ist allerdings der Wiederaufstieg in Kombination mit der Hitze im Canyon – umgekehrt zu unserer Wander-Gewohnheit. Als Richtwert 1500m in den Canyon und zurück sind doppelt so anstrengend wie 1500m Auf- und Abstieg in unseren Bergen.  Wanderzeit in den Grand Canyon: 1/3 runter 2/3 rauf - und viel Wasser!! 

 

South Kaibab Trail Tagesetappen (jeweils mit Hin- + Rückweg)

Bis Ooh-Aah Point 2,9km 230Hm

Bis Cedar Ridge 4,8km 340Hm

Bis Skeleton Point 9,6km 620Hm

Einstieg erreichbar mit dem Bus-Shuttle

Parkinformation und Karte South Kaibab Trail


Aus dem Grand Canyon sind Plastik-Wasserflaschen verbannt worden, Trinkwasser gibt es an verschiedenen Stellen und Trailheads

Grand Canyon aktiv

Beliebt sind Grand Canyon Scenic Flights - mit guten Bewertungen Mavericks Helicopter Tours

Top Ten Liste Aktivitäten und Anbieter im Grand Canyon, wie Trekking oder Rafting Touren (mit Reviews)

 

Der Mather Campground

Mather Campground. Nicht spektakulär aber ein Wohlfühlplatz. Riesiges Gelände mit über 300 Plätzen, sehr großzügig verteilt im lichten Pinienwald der die Sonne noch durchlässt. Von den Lagerfeuern verbreitet sich der herrliche Duft brennender Pinienzapfen über den Platz. Er liegt ideal um den Canyon zu Fuß oder mit den regelmäßig fahrenden und kostenlosen Bussen zu erkunden, teilweise lange Wege bis zum einzigen Duschhaus vorne am Eingang oder zum Bus – am besten sich vorher den Plan anschauen. Keine Anschlussmöglichkeiten (Nachteil in kalten Monaten), WCs, Duschen. Das teurere Trailer Village nebenan bietet Full-hook-up. 

 

Gute informative Seite und Links zu allen Campgrounds am South Rim 

Reservierung Grand Canyon Mather Campground

Interessantes + Wissenswertes

Photo Kolb Studio Grand Canyon
Photo Kolb Studio Grand Canyon

DIE GRAND CANYON PIONIERE GEBRÜDER KOLB

Anfang des 19. Jahrhunderts wandern die zwei draufgängerischen Bruder den Colorado River hinunter, produzierten die ersten bewegten Bilder des Grand Canyon und bauen 1904 am Rand der Schlucht ihr erstes Studio, wo sie 75 Jahre lang die frühen Reisenden am Grand Canyon fotografieren, den ersten Muli-Treck organisieren und Filmvorträge zeigen. Um Werbung für ihre Arbeit und die ersten Filmkameras zu machen, überlegen sie sich immer neue halsbrecherische Aktionen im Canyon bei denen sie sich ablichten.

Das Kolb Studio mit weiterem Artikel im  Grand Canyon History.

 

MEIN TIPP: DAS PARK RANGER PROGRAMM

bietet interessante Themen und gute Unterhaltung, z.B. der tägliche Geology Walk (1 Stunde) ab dem Yavapai Geology Museum. Unser Ranger begeisterte jung und alt, wie er uns die komplexe Geologie des Grand Canyon sehr lebendig, spielerisch und leicht verständlich greifbar macht. Unbedingt nutzen!

Der Trail of Time  ist Teil des Geology Walks, ein interessanter Spaziergang am Rim, eine Zeitreise auf der uns Gesteinsexemplare zum Anfassen ihre Geschichte bis zu einer Milliarde Jahre zurück erzählen. Die U.S. Park Ranger sind by the way tolle Geschichtenerzähler.  

 

ZUM EINKEHREN / RESTAURANTS GRAND CANYON

  • Das historische Hotel EL TOVAR von 1905 ist einen näheren Blick Wert, Southwestern style Breakfast ab 6h30, Bar, Dining Room 17-22h zu reservieren, Lounge mit Ausblick für Drink + Snacks 
Loobby Lounge El Tovar Hotel Grand Canyon
Loobby Lounge El Tovar Hotel Grand Canyon

EL TOVAR HOTEL CLICK ON PHOTO

Sonnenaufgang am Desert View Drive

Zumindest einen Sonnenaufgang wollen wir am Grand Canyon erleben. Auf dem  Weg nach Monument Valley fahren wir auf dem Desert View Drive dem Morgen entgegen. 5h30, am Grand View Point ist keine Menschenseele zu sehen, mit dem ersten Kaffee in der Hand erwarten wir den Sonnenaufgang. Grandios sind auch die noch folgenden View-Points an der Strecke (25 Meilen) und alle unterschiedlich:  mal blickt man in beide Canyon Richtungen, mal auf die Stromschnellen oder bekommt den größten Canyon Einblick geboten.

 

LINK Map mit Beschreibung der Viewpoints am Desert View Drive

Sunrise Grand Canyon Viewpoints am Desert View Drive
Sunrise Grand Canyon Viewpoints am Desert View Drive

Klick auf Bilder-Galerie

Desert View Watchtower
Desert View Watchtower

Desert View Point + Watchtower

 

Zum Ende der Strecke am östlichen Park-Gate lohnt der Besuch des interessanten Desert View Watchtower mit Panoramablick sogar bis zur Little Colorado River Gorge. (siehe Reviews)

 

Das Innere des Turms zeigt schöne Wandbilder des Hopi-Indianers und Künstlers Fred Kabotie

 

Text: Edel Seebauer / Fotos: Jürgen Mahler

 

Wenn Euch der Bericht gefallen hat, freue ich mich über einen Eintrag in mein Gästebuch.