USA Nationalpark Roadtrip: Wohnmobil mieten, Routenplanung & Checkliste

Vorbereitung Wohnmobilreise USA – Gut zu wissen

USA Nationalpark mit Wohnmobil Routenplan

 

Was lange währt, wird endlich gut...

 

Die Reiseplanung hatte ich mir einfacher vorgestellt. Ich habe die Qual der Wahl und definitiv zu wenig Zeit. Für uns stand die erste Reise im richtigen "Motorhome" an. Die Routenplanung wurde zu einer Herausforderung. Besser man hört gleich auf den Experten-Gral der Reiseforen, die mir gleich viel längere Fahrzeiten prophezeiten. X-mal wird die Route wieder geändert, wobei auch Mutter Natur ihre Hand mit im Spiel hatte (Jahreszeit, Straßensperrung). 

 

Road Bear  Bewertung Route USA Nationalpark mit Wohnmobil
Ein Campingplatz schöner als der andere... im Valley of Fire

Tipp Reiseführer / USA Karten & Nationalparks


  • Für die Reiseplanung ist der Reise Know-How USA Südwesten mit Abstand das beste, umfangreichste Werk für den Westen der USA. Es gibt auch USA Der ganze Westen vom Verlag. Ob mit Mietwagen oder Camper, jede Variante wird berücksichtigt. Gute Tipps für Routen und lohnenswerte Abstecher, alles knapp und prägnant. 
  • In Ergänzung mitnehmen: Ausführlicher über die Nationalparks berichtet der USA Nationalparks National Geographic Führer (Amazon) mit detaillierten Infos, Routen, Karten und tollen Fotos.
  • Das USA NATIONALPARKS GEO SPECIAL ist bildgewaltig und macht richtig Lust mit gut recherchieren und interessanten Reportagen.

USA SET SOUTHWESTERN 5 Autokarten (Amazon)

Das 5-Straßenkarten-Set von BUSCHE deckt den Südwesten mit allen Städten und Nationalparks ab. Hilfreich bei der Routenplanung und den Etappenzielen, und wenn das Navi in der Pampa mal ausfällt.

 

AMERICA'S Backroads  & Scenic Byways. Viele Bücher über die landschaftlich interessanten Backroads des Landes gibt es vor Ort oder siehe Auswahl bei Amazon. TIPP: Das Sonderheft von National Geographic Scenic Highways & Byways mit großartigen Bildern (Amazon).

 

 Übersicht und Links zu allen USA Nationalparks

 


Weniger ist mehr — damit es nicht nur beim "Schauen und Weiterfahren" bleibt

Beste Wohnmobil Vermieter USA Road Bear Joshua Tree National Park
Zeit zum Lesen während der Mittagshitze im Joshua Tree Nationalpark
  • Wichtigste Eckpunkte und Reiseziele zu einer groben Route verbinden (häufigste Flughäfen Los Angeles, San Francisco oder Las Vegas). Am besten in Google Map eingeben und für spätere Änderungen abspeichern (über Link Kettensymbol, kurze URL wählen und kopieren, diesen Internet Link für Routenänderungen wieder aktivieren), wie unsere Route oben.
  • Anzahl und Länge der Fahrtage prüfen. Täglich lange im Camper sitzen ist kein Urlaub. Bis man seine Campsite erreicht hat, bleibt wenig Zeit um den Park zu entdecken oder eine Wanderung zu unternehmen. Den favorisierten Parks daher mehr Zeit widmen, 2 oder 3 Tage, in anderen Parks reicht auch mal eine Übernachtung für Scenic Drives, Viewpoint Hopping oder kurze Trails.
  • Pro Fahrtag 100-150 Meilen ist als Richtwert für Wohnmobile optimal (für 150 Meilen braucht man zwischen 4-5 Stunden). Zwischendurch geht auch mal eine Gewaltstrecke von 200-300 Meilen, idealerweise mit Interstate Strecken (max. 70mph).
  • 30-40mph! Meilen kommt man pro Stunde im Durchschnitt im Wohnmobil voran (Tanken, Stopps, Umwege, Verfahren eingerechnet), schneller auf der Schnellstraße (Interstate).
  • 20%-25% an Meilen aufschlagen! auf die angegebenen Google-Map Distanzen (für Anfahrten Campground, Park Ausflüge, Abstecher, Umwege, Suche, Einkäufe, Tanken). Puffer einrechnen bei den zu kaufenden Meilen-Paketen bei der Wohnmobil-Anmietung (Pakete zu 500 Meilen). Obwohl ich Fahrten innerhalb der Parks und Abstecher mit eingerechnet hatte, sind wir am Ende  fast 20% mehr Meilen gefahren. Da war die aufgestockte Reserve um 500 Meilen auf 2.000 Meilen gerade richtig, gefahren sind wir mit dem Wohnmobil am Ende 1.850 Meilen. Die am Ende darüber gefahrenen Meilen werden etwas teuer abgerechnet. 
  • Zeit-Weg-Rechner: berechnet wie lange man für eine Strecke braucht – Geschwindigkeit und Meilen im TIME CALCULATOR eingeben.
  • Tageslicht Rechner: hilft zu entscheiden: fährt man das nächste Ziel noch an oder erst am nächsten Morgen? Die Aufenthaltsdauer sollte vorher überlegt werden zur Feinabstimmung der Route.

 

ADAC/AAA Discount Card
ADAC/AAA Discount Card

ADAC Mitglieder können Gratis-Material, Tour-Sets bestellen und die Vergünstigungen des amerikanischen AAA Automobil Clubs nutzen, wie freies Kartenmaterial, Tour-books bis zu Discounts in vielen Hotels. Dazu zur Vorlage mit der ADAC Karte die AAA Discount Card auf der ADAC Website ausdrucken s.  ADAC Mitglieder-Vorteile in den USA.

 

AAA Tourbooks (Hotels, Restaurants, Campgrounds, Sehenswürdigkeiten, Events) gibt es vor Ort aber auch online fürs I-Pad oder Smartphone.

Das Know-How der USA & Wohnmobil Reiseforen nutzen

Forumsmitglieder mit viel Erfahrung kennen die Nationalparks wie ihre Westentasche, schauen sich jede Routenplanung gerne an, geben Insider-Tipps und helfen bei der Optimierung der Strecke. Gesammelte Routenplanungen sind im Forum nachzulesen. 

  • Alle Fragen und Tipps rund um die Routenplanung findet man im sehr aktiven Forum von Womo-Abenteuer – für mich das beste Forum.

Wohnmobil mieten in USA / Recreational Vehicle (RV)

  • Welche Größe von Campervan bis Campingbus? Am beliebtesten bei Paaren ist die Compact RV Class C (20-27 Fuß, ca. 7-8m). Zu überlegen ist, je größer, umso schwieriger zu manövrieren und höhere Spritkosten (mittleres Wohnmobil 25-27 feet ca. 26l/100km). Manche schöne Campingplätze nehmen große Moterhomes (RVs) nicht auf.
  • Innenfotos der Ausstattung vorher genau anschauen bzw. nachfragen auch wegen der Esstisch-Situation. Beim kleinsten C Class Modell (19-20 Fuß) sitzen vielleicht nur 2 Personen beim Essen gemütlich zusammen. Bei mehreren Reisenden bieten etwas größere C Class Modelle (22-24 oder 25-27 Fuß) für alle bequem Platz an einem Tisch.
  •  Der allgemeine Führerschein ist für die Wohnmobil-Anmietung in den USA ausreichend.

  • Die Camper-Auswahl ist groß, für die Hochsaison sollte das Wunschfahrzeug dennoch frühzeitig gebucht werden. Wer Wert auf ein neueres Modell legt, geht bei Road Bear (Schweizer Firma) auf Nummer sicher, deren Flotte nicht älter als 2 Jahre ist – und bei Apollo maximal 3 Jahre.

  • Für die Wohnmobil-Übername einen Termin anmelden, offiziell geht es erst ab Mittag. Wir fragen 1-2 Tage vorher an, ob unsere RV nicht schon früher bereit steht. Bei Road Bear wurde jedes Mal die erste Gruppe dann doch schon ab 8 Uhr empfangen. Bis man alles abgewickelt hat und loskommt vergehen 2 bis 2,5 Stunden.

 

Wohnmobile vergleichen & buchen

 

Am komfortabelsten ist ein Inklusiv-Paket mit allen Versicherungen die in deutschen Angeboten schon abgedeckt sind. Eine Buchung über USA deckt nur das amerikanische Minimum ab, alles darüber hinaus kann extra dazu gebucht werden. Spezialisten und kompetente Partner in Deutschland mit allen wichtigen Vermietern im Angebot sind:

  • Camper Börse (auch in Kooperation mit ADAC buchbar)
  • Trans-Amerika-Reisen 
  • beide mit Frühbucher-Angeboten und günstige Specials, wie Wohnmobil-Überführungen oder Einwegfahrten für bestimmte Strecken/Termine. Achtung! Das lohnt sich nur, wenn auch Zeit für den Urlaub bleibt, sonst ist es nur eine günstige Überführung für den Vermieter. 
2 Wochen USA West Wohnmobil Routenplan
Road Bear vermietet Modelle, nicht älter als 2 Jahre

Hilfreiche Links

  • INTERNET Abdeckung USA. Größte Netz-Abdeckung haben Verizon und T-mobile (Vergleichsbericht). Entlang der Hauptstrassen gut, in Nationalparks teilweise.

 

HILFREICHE TIPPS!

  • Wer keine Musik-CDs mitnehmen will braucht  für den MP3 Musik-Anschluss am Radio ein Klinke-Audio-Kabel 3,5mm (Beispiel).
  • WICHTIG für Kamera & Handy Akkus Laden! Mit unserem Universal-Ladegerät (z.B. Hähnel UniPal Plus) für 12V-Zigarettenanzünder ließen sich die Kameras und Handys jeder Zeit laden, vor allem auch wenn wird ohne Strom waren oder standen (wie so oft an den schönsten Campgrounds). Das I-Pad- oder Laptop-Laden erfolgt über den richtigen Stromstecker im Wohnmobil (USA-Steckeradapter), wenn man Stromanschluss hat. Mitgebrachte elektrische Geräte laufen nur bei 125 Volt. Meinen Reiseföhn ließ sich umstellen, die elektrische Zahnbürste nicht. Alternativ eine Pulsar-Zahnbürste besorgen wie diese Beispiele.
  • Ein Camper-Tipp ist eine Solarleuchte, die sich bei Tageslicht auflädt (Beispiel).
Empfehlung bester Wohnmobil Vermieter USA Road Bear Erfahrung

USA Nationalparks Guideline

schönsten Campgrounds USA Nationalparks Südwesten
Viel Platz beim Camping. Campground Indian Cove, Joshua Tree Nationalpark

Campgrounds / Campsites USA (Campingplätze / Stellplätze)

USA NATIONALPARK PASS Recreational Annual Pass oder auch America the Beautiful Annual Pass (80$ ab Kaufdatum für 12 Monate) macht sich beim Besuch mehrerer Parks bezahlbar. Einfach beim ersten Parkbesuch kaufen. Er ist nicht gültig in den State Parks und Indian Country, wie Monument Valley. Parkeintritt zahlt man pro Fahrzeug. Manche Parks rechnen pro Kopf ab, dabei sind der Passinhaber und 3 weitere Personen frei.

  • Die Parkeintritte liegen zwischen 10$-30$. Die Campsite kostet immer extra, je nach Ausstattung zwischen 10$-45$.

 

CAMPSITE RESERVIERUNG:

 

Die meisten Campingplätze kann man vorab online reservieren (nicht möglich über Reiseveranstalter oder Reisebüro) und sogar den genauen Stellplatz aussuchen. 
Nationalpark-Reservierungen sind meist erst 5-6 Monate vorher möglich (genaue Termine auf den Webseiten), bei sehr beliebten raren Plätzen schlagen viele gleich an ihrem erstmöglichen Buchungs-Stichtag zu. Der Betrag wird gleich abgebucht, Stornierung möglich aber eine Gebühr pro Buchung wird einbehalten. Sollte jemand mehrere Nächte auf einem Platz buchen und den ersten Tag verfallen lassen, muss er am 2. Tag bis 12 Uhr den Platz eingenommen haben, sonst verfällt die komplette Reservierung!


Es gibt aber auch Campgrounds nach dem Prinzip „first come-first-served“ ohne Reservierungsmöglichkeit, dann gilt es bei begehrten Plätzen früh zu erscheinen. Beim Schild FULL lohnt es sich bei größeren Plätzen nachzufragen, es ist nicht immer ganz aktuell, manchmal gibt es doch noch einen Platz. 

Für April waren die Campgrounds im Grand Canyon oder Arches NP 5 Monate vorher schon gut gebucht und die besten Plätze vergeben, besonders an Wochenenden. 

 

 

CAMPSITES FINDEN / SUCHEN:

  • Freecampsites. Tolle Webseite auf der man alle Campingmöglichkeiten findet, nicht nur kostenlose, wie z.B. bei den Walmart Parking oder Truck Stops.
  • Hipcamp. Interessante Campsites, die man sonst vielleicht nicht findet, z.B. auf einer Fruit Farm.
  • US-Campgrounds 12.000 Campgrounds in USA + Kanada
  • Karte USA Campgrounds auf Womo-Abenteuer verlinkt zu Bewertungen mit Fotos und Foren-Beiträgen.
  • Oder einfach über Google Maps eine Ort eingeben und "in der Nähe suchen": Campsites oder Campground eingeben.
  • Gutes App Allstays Camp & RV Finder – inklusive free Overnight & Walmart Parkplätze.
USA Nationalpark mit Wohnmobil Road Bear Vermieter Bewertung
Campground Devils Garden, Arches Nationalpark

 

CAMPSITE / STELLPLATZ 

  • Landschaftlich am schönsten gelegene Plätze haben oft weniger Service, aber immer eine Grillstelle und eine Outdoor Sitzgelegenheit.
  • Ein Full-hook-up-Platz hat Strom, Wasser und teils eigene Dump-Station (für Frisch- und Abwasser, ist aber nicht notwendig). Zentrale Dump-Stations sind auf den meisten Campgrounds (morgens evtl. Wartezeit) und auch an einigen Tankstellen. Sonst kann man unterwegs in vielen RV-Parks auch die Dump-Station gegen Bezahlung nutzen. Stellplätze mit Wasser- und Stromanschluss sind ideal. Wer auch mal Dusche/WC auf Campgrounds nutzt, spart Wasser und kann das Dumpen hinauszögern. Es war weniger kompliziert als wir dachten und relativ schnell erledigt, bei uns etwa alle 3 Tage
  • Insider Tipp: Die außenliegenden Stellplätze in den Loops (Fahrschleifen) der Campgrounds wählen, damit die Campertür (rechts) sich nicht zur Straßenseite öffnet, pull-through Plätze sind zum Durchfahren.

USA Südwesten – Reisezeit / Klima / Witterung

USA schönste Nationalparks besuchen
Schneeschauer Ende April im Bryce Canyon
  • Hauptreisezeit der USA ist von Memorial Day bis Labor Day (letzter Montag Mai bis erster Montag September).
  • Spring Break, die Schul- und Uni-Ferien sind zwischen März und April. In der Woche vor und nach Ostern ist am meisten los und die beliebten Parks sind ausgebucht. Mit flexiblem Campingplatz suchen läuft in der Zeit nichts, wir waren froh alle Campsites vor reserviert zu haben. Selbst weit vor dem Grand Canyon war jegliche Art von Unterkunft FULL.
  • Öffnung Passstraßen. Ein wichtiger Aspekt die Höhenlage. Wichtige Passstraßen sind meist von Mitte Oktober bis Mai gesperrt und zwingen zur Routenanpassung. Die wohl wichtigste Verbindung ist der Tiagopass, das Osttor des Yosemite NP über die Sierra Nevada. Wir hatten Glück mit seiner unerwartet frühen Öffnung am 1. Mai (kann auch schon mal Juni werden) und konnten die Route spontan ändern. Auch der etwas nördlichere Sonora Pass (3.000m) am Hwy 108 ist betroffen.
  • Der Grand Canyon liegt auf durchschnittlich 2100m, von November bis März gibt es nächtliche Minusgrade. Beispiel April-Temperaturen Tag/Nacht: Grand Canyon 15°/0°, Las Vegas 28°/14°, Bryce Canyon bis 2700m 13°/-2°, Death Valley 35°/19°. 

 

 USA WETTER LINKS

  • USA und Nationalpark Klima mit allen erdenklichen Angaben: ºC-Temperatur, Sonnenauf- und Sonnenuntergang, Wolken, Regen, Schnee, Feuchtigkeit. Ort eingeben und Averages (Durchschnitt) anklicken.

 

Ende April überrascht uns ein Schneeschauer am Bryce Canyon, 20 Minuten später war die weiße Pracht verschwunden.

Road Bear – Das Wohnmobil unserer USA Reisen

Wohnmobil & Camper USA Westen mieten beste Bewertung
Große Weite & Freiheit – so macht Camper-Urlaub richtig Freude

 

Unsere Wahl fiel auf den Vermieter Road Bear (Schweizer Unternehmen), die nach meiner Recherche die besten Bewertungen haben und vor allem die neueste Flotte. Das Konzept: kein Modell ist älter als 2 Jahre, danach werden sie an Händler im amerikanischen Markt verkauft. Road Bear hat sich auf deutschsprachige Reisende eingestellt (deutsche Webseite und Kunden-Service). Bei der Übernahme erfolgt die Einführung auf Deutsch, was vorteilhaft ist für Wohnmobil-Neulinge ohne Vorkenntnisse. Dazu gibt es eine deutsche Betriebsanleitung.

 

Auf der ersten 'Südwesten Reise' hatten wir ein für amerikanische Verhältnisse kleineres Wohnmobil, Class C 22-24 (2 Erwachsene & 2 Kinder) mit einer guten Doppelbett-Breite von 1,37cm. Der Zustand des Wohnmobils war tipptopp, alles lief und funktionierte einwandfrei und mit einer Länge von 6,6m- 7,2m war er gut manövrierbar. Internetzugang (Wifi) haben wir optional gebucht, ebenso das Navi, das eine Erleichterung war – man verfährt sich weniger, vor allem in den Großstädten wie Los Angeles und Las Vegas. Für 2 Personen völlig ausreichend.

 

Auf unserer zweiten 'Nordwesten Reise' war es im nächst größeren Road Bear RV Class 25-27 besonders komfortabel für uns Zwei mit einem großzügigen Slide-Out Bett von luxuriöser Breite 152cm! Mit seiner rund 8m Länge war die Größe noch gut zu fahren. Lediglich auf der schmalen Höhenstrasse im Rocky Mountains Nationalpark war das Fahren unangenehm. 

  • Road Bear RV ist mit 7 Stationen in den USA vertreten: Los Angeles, Seattle, San Francisco, Las Vegas, Denver, New York und Orlando (Dallas nur drop-off).
  • Road Bear bietet 5 Wohnmobil-Größen an von Class C 21-13 bis Class A 30-32. Die Angaben sind in Feet/Fuß, die Länge umgerechnet von 6,30cm bis 9,60cm. Übersicht der Road Bear Wohnmobile
  • Die Fahrzeuge haben alle DVD/TV sowie Radio/CD/MP3, Tempomat.
  • Ein kostenloser Transfer wird angeboten zwischen Flughafen bzw. Flughafen Hotel und der Verleihstation.

Road Bear Wohnmobil Ausstattung

Road Bear Erfahrung Wohnmobil USA
Im Road Bear "Bett mit Aussicht" - hier im Joshua Tree NP

Wir empfanden die Ausstattung sehr komfortabel für einen Campingurlaub und würden auf der Nationalpark-Route jeder Zeit ein Wohnmobil den Hotelunterkünften vorziehen.

Zur Ausstattung: Jede Menge Stauraum und Schränke, Gasherd, Kaffeemaschine, 

Mikrowelle, großer 80 Liter Kühlschrank, darüber separat ein großer Gefrierschrank. Die Küchenausstattung war ausreichend, nur Weingläser und einen Grillrost haben wir uns noch besorgt. Die Sitzecke mit Esstisch war für uns 2 Personen mehr als großzügig, die Stehhöhe 205cm angenehm.

 

Es gibt verschiedene Varianten, vor dem Buchen die Innenfotos der Ausstattung genau anschauen. Der Alkoven-Schlafplatz über der Fahrerkabine bot sich als große Ablage an. Die große Heckgarage hat noch mehr Stauraum, dort lagerten: Grill, Feuerholz, Feger, Besen, Eimer, Campingtisch und Stühle, und mit genug Platz auch für leere Koffer.

Der Road Bear verfügt über viele Fenster, vor allem gefiel uns der Panoramablick aus dem Bett. Toll, die Leselampen über dem Bett! Bei Nachtfrost freuten wir uns über die zwei riesigen, wirklich guten Decken (für jeden eine mitgeben lassen!), so dass wir nicht heizen mußten. Die Gas-Heizung benötigt Strom, um die Wärme im Innenraum zu verteilen, den wir an den schönsten Plätzen oft nicht hatten. Und alternativ über den Generator heizen, ist nicht in allen Nationalparks erlaubt. 

Die Innenausstattung ist nach dem rustikalen amerikanischen Geschmack, aber nicht mehr so dunkel wie früher. Das Bad (schön hell) ist ein sogenanntes 'Dry Bath' mit dem großen Vorteil, man duscht ohne das Bad unter Wasser zu setzen. Die Markise hatten wir nur einmal im Einsatz, da die Sonne doch angenehm war.

Diashow zum Road Bear Class 22-24 Ausstattung

 

Text: Edel Seebauer / Fotos Jürgen Mahler 

Wenn Euch der Bericht gefallen hat, freue ich mich über einen Eintrag in mein Gästebuch.