Auszeit auf der Plose – Logenplatz hoch über Brixen

Wellness mit Weitblick im Fünf-Sterne-Hotel My Arbor

Es ist die Zeit zwischen Winter und den ersten Frühlingsboten auf der Plose. Die ersten wärmeren Tage sind da und laden zu Skivergnügen und Entspannung auf dem markanten Hausberg von Brixen ein.

My Arbor Baumhaus Wellnesshotel Brixen
Im Baumhotel My Arbor schwebt man architektonisch über den Dingen
Plose Skigebiet Panorama
Beeindruckende Panoramablicke vom Plose Skigebiet

Von Brixen, der ältesten Stadt Südtirols, führen die Serpentinen sieben Kilometer bis nach St. Andrä, dem Tor des Plosebergs. Wer noch nicht auf der Plose war, kennt den Namen vielleicht vom Plose-Wasser, das weit über Südtirol hinaus bekannt ist. Biegt man ab und um die nächste Kurve, steht man vor einer architektonischen Vision: dem My Arbor. Auf 65 Pfählen auf einer sonnigen Anhöhe in den Hang gepflanzt, ist es ein ausgewachsenes Baumhotel nur für Erwachsene und ein luxuriöser Logenplatz auf knapp 1000 Metern über dem Eisacktal.

 

My Arbor Hotel Infinity-Whirlpoo
Infinity-Whirlpool
My Arbor Hotel Nest Suite, Relax-Corner
Relax-Corner in der Nest Suite
My Arbor Hotel Lobby
Lobby als Luftraum

Das Versprechen von Ruhe und Erholung löst das Adults-Only Haus ein. Sobald man die Türschwelle passiert hat, wird man von einer wohltuenden Unaufdringlichkeit empfangen. Es gibt Gäste, die hier Homeoffice mit Entschleunigung buchen, Wellness genießen und sich mit einem Fine-Dining-Menü verwöhnen lassen.

 

Die Lobby ist ein lichtdurchfluteter Luftraum mit großen Fenstern zur Terrasse hoch über dem Tal. Ein Treffpunkt mit Bar, Kamin und Lounge, aus Materialien wie Lärchenholz, Naturstein und Loden. Baumstämme hängen kopfüber von der Decke – ein wirkungsvoller Eyecatcher, ebenso der Lobby Desk aus einem 150 Jahre alten Baum, der 30 km entfernt gefunden wurde.

Fünf-Sterne-Hotel My Arbor Brixen
Schwimmen über dem Eisacktal

Das Hotel wird von der Eigentümerfamilie aus Brixen geführt. Markus und Renate Huber – und auch die nächste Generation sind aktiv dabei. Als Markus Huber das Grundstück damals zum ersten Mal betrat, sah er ringsum nur Bäume, doch er sah auch den unvergleichlichen Ausblick und sein zukünftiges Hotel, das die Region beleben sollte.

 

2018 wurde My Arbor eröffnet. Das erste Fünf-Sterne-Hotel am Brixener Hausberg war ein mutiger Schritt. Es lockte internationale Gäste mit Stil herauf – auch jenseits der Skisaison. Das My Arbor war ein echter Katalysator. Es brachte frischen Schwung in die Region und inspirierte weitere Luxushotels, die den Berg beleben. Bis heute hat die auf Stelzen im Wald schwebende Architektur nichts von ihrer Wirkung verloren und prägt den Berg wie kein anderes Gebäude.

My Arbor Wellnesshotel Brixen
Die Lobby als Ort der Begegnung

Architekt Gerhard Tauber von Tage architects aus Brixen hat eine moderne Baumhaus-Architektur in den steilen Waldhang integriert. Hier verschmelzen Architektur, Natur und Aussicht: Baumwipfel auf Augenhöhe, die Landschaft wie aus Vogelsicht. Das schmale Gebäude, 161 m lang, schwebt förmlich zwischen den Stämmen. Jedes Zimmer, jeder Raum öffnet sich nach draußen. Der Blick rauscht frei über Brixen und die Bergkette. Man genießt die Abgeschiedenheit, ohne den Anschluss an die Infrastruktur zu verlieren. Das Hotel liegt in direkter Nähe zur Plosebahn. Dank eigener Schneekanone ist sogar jetzt Ski-in-Ski-out möglich. 

 

Outdoor Spa My Arbor Hotel Brixen
My Arbor Hotel Panorama-Terrasse Brixental

Außenpool My Arbor Hotel Brixen
Alpine Auszeit am Pool

Auf der Plose – Panorama-Skigebiet bei den Geislerspitzen

Das Plose Skigebiet ist charmant klein, aber es geht hoch hinaus mit großem Dolomiten-Panorama und legendärer Piste!

 

'Ski-in Ski-out' auf die Plose. Im My Arbor starten Skifahrer praktisch vor der Tür. Vom Skikeller aus geht’s auf einem kurzen Ziehweg am Übungslift vorbei, und in nur 500 Metern  erreicht man die Talstation der Plosebahn oberhalb von St. Andrä.

 

Die 2023 erneuerte Plosebahn bringt uns in bequemen 10er-Gondeln hinauf zu den sonnigen Hängen der Plose, dem Hausberg von Brixen. Er ist nicht nur für Einheimische ein kleines Juwel. Mit sieben Seilbahnen und rund 40 Pistenkilometern gehört es zwar nicht zu Südtirols Riesen, doch die Rundumsicht von der Pfannspitze ist Weltklasse. Der höchste Startpunkt liegt auf 2.505 Metern. Bei klarem Wetter lässt sich die ganze Pracht der Ostalpen bestaunen, vom Großglockner bis zum Ortler. Der unangefochtene Star sind jedoch die nahen Geislerspitzen, ein unverkennbares Dolomiten-Weltnaturerbe direkt vor der Nase. Auf Piste Nr. 18 carven wir den ganzen Vormittag immer wieder diesen faszinierenden Felszacken entgegen. 

Zur Mittagspause lässt sich der Blick auf die Geislerspitzen in der Pfannspitzhütte (2.500 m) bei Hüttenwirt Ossi in aller Ruhe genießen. Er verwöhnt seit über 30 Jahren mit purer Südtiroler Küche, ganz ohne Schnickschnack und zu humanen Preisen. Berühmt ist sein Grill mit Spezialitäten wie Spare Ribs, Schweinshaxe und Grillhendl.

 

Frisch gestärkt, treten wir die Abfahrt auf einer der längsten Pisten Südtirols an: Auf der ‚Trametsch‘ überwindet der Skiläufer vom Gipfel bei der Plosehütte bis zur Talstation einen Höhenunterschied von 1.400 Metern auf einer Gesamtlänge von neun Kilometern durch eine Waldschneise – immer wieder mit Blicken auf das weit unten liegende Brixen. Wir nehmen die lange, knackige Piste gleich mehrmals in Angriff. Die Trametsch ist viel zu schön, um sie nur zum Abschluss des Skitags erschöpft herunterzurutschen.

 

Der Umbau brachte eine Mittelstation auf halber Strecke, wodurch sich der obere, oft schneesichere Teil der berühmten Trametsch-Abfahrt gezielt befahren lässt.

Trametsch Abfahrt Plose
Auf der Trametsch, der längsten schwarzen Talabfahrt Südtirols

Abtauchen im Spa Arboris – „Wellbeing mit Aussicht“

Nach einem Tag auf der Piste freut man sich auf das Wellnessprogramm und einen heißen Saunaaufguss. Die Abendstimmung ist besonders schön: Im Infinity-Whirlpool in die Wärme abtauchen, die Muskeln entspannen, und weit unten die glitzernden Lichter von Brixen. Währenddessen zündet Manuel, der Saunameister, draußen das Feuer an.

Spa My Arbor Hotel Brixen
Ein Lieblings-Logenplatz am Abend

Ein Fan bin ich von dem Salzpeeling im Dampfbad. Nachdem wir uns mit der Meersalz-Öl-Mischung mit Zitronen-Rosmarin-Aroma eingerieben haben, wedelt Kiki uns die feuchtheiße Luft entgegen – ein prickelndes und belebendes Gefühl. Die täglichen Saunaaufgüsse steigern sich: Nach dem Meditations-Aufguss am Nachmittag folgt der Vital-Aufguss, das Salzpeeling und der wirklich heiße Abschluss mit dem Signature-Aufguss. Draußen stehen für die Saunagänger Erfrischungen bereit: leckere Säfte, Früchte oder kreative Beeren-Schälchen. Das Kaltwasserbecken ist wirklich eisekalt, aber nach der Überwindung stellt sich ein wohliges Gefühl ein. Man fühlt sich klar und leicht, eingehüllt in den weichen Bademantel auf der Liege. Der Blick von hier oben, 1000 Meter über dem Tal, ist besonders. Ein Moment purer Zufriedenheit.

Spa Ruheraum My Arbor Hotel Südtirol
Spa im My Arbor Hotel Südtirol

Baumhotel Wellnesshotel My Arbor Brixen

Im My Arbor kann man fünf verschiedene Saunen genießen. Neben den vielfältigen Ruhebereichen laden zudem Kuschelnester im Freien zum privaten Rückzug ein – die Hütten mit beheizter Matratze, Decken und Blick in die Natur können kostenlos reserviert werden.

Fine Dining am Abend

My Arbor Hotel Restaurant
My Arbor Restaurant: Gemütlich, schlicht, stimmungsvoll.

Küchenchef Matthias Hinterecker ist von Anfang an an Bord. Jeden Wochentag widmet er dem 7-gängigen Abendmenü ein anderes Motto, das er mit seinem Team kreativ ausarbeitet – etwa einen Abend ganz im Zeichen von "We love Südtirol".

 

Am Salat- und Antipasti-Buffet mit Tiroler Räucherspezialitäten muss man sich für das Folgende zurückhalten. Die Eisacktaler Weißweinsuppe. Als dritten Gang  die schwere Wahl: Topfennocken mit weißem Spargel, Gerstenrisotto mit Räucheraal oder, von den Arbor Classics, die wunderbaren Polenta-Gnocchi mit Radicchio, Walnüssen und Genussbunkerkäse. Das Bratapfelsorbet als Trou normand bereitet den Gaumen perfekt auf den Hauptgang vor. Begeisterung beim butterzarten Hirschrückensteak mit Zirbelnuss-Cranberry-Kruste. Die Südtiroler Nachspeisen vom Buffet sind unverschämt verlockend – Kalorien darf man hier nicht zählen. Die alpine Käseauswahl zum Finale war dann allerdings nicht mehr zu schaffen.

 

Das Restaurant ist einladend und warm. Die hohen Polsterbänke schaffen intime Nischen und haben ein elegantes, französisches Bistro-Flair. Der Service ist so international wie die Gäste, aus Mailand, aus Marokko, 16 Sprachen im My Arbor, alle perfekt im Englisch. Chef-Sommelier Mehmet Kaplan ist kompetent, ungezwungen, humorvoll und kennt viele Geschichten über Weingüter. Man ist bei ihm in guten Händen. Heute Abend gibt er eine Weinverkostung – als Bewahrer der 1.200 Weinetiketten des Hauses.

 

Eine schöne Einspielung: Wir hören leisen Gesang und Pfeifen. Ein Mann, dessen Aufmachung an Memphis, Tennessee, erinnert, flaniert mit Ukulele zwischen den Tischen und singt mit wunderbar sanfter Stimme „Somewhere Over the Rainbow”. „Falling in Love” von Elvis. Renate Huber, die Chefin, freut sich, dass wir seinen Auftritt mögen. Er ist Religionslehrer aus Bozen und wird später noch Klavier spielen. 

 

 

 

"Agricultura Familiar"

 

Oberhalb des Gardasees, in Albisano, liegt der Landwirtschaftsbetrieb der Gastgeberfamilie, den Markus Huber in Eigenregie führt. Auf 20 Hektar gedeihen unter seiner Obhut 1600 Olivenbäume, Obstbäume, Gemüsebeete, Nüsse und Kräuter, durch die 265 freilaufende Hühner picken, welche die täglich frischen Bio-Eier liefern. All diese Produkte landen direkt auf den Tellern im My Arbor. Das Olivenöl ist übrigens sehr gut und kann gleich im Hotel mitgenommen werden.

Markus Huber Besitzer My Arbor Hotel
Markus Hubers liebster Arbeitsplatz

Nest, Hangout und Treetop

Das My Arbor hat insgesamt 104 Suiten. Sie heißen Nest, Hangout und Treetop. Alle sind mit Balkon und großzügigen Aussichten nach Südwest ausgerichtet und in einem modernen Alpin-Stil hochwertig eingerichtet. Dabei wurde sonnengebräuntes Lärchen- und Fichten-Altholz eingesetzt. Alles ist so gestaltet, dass Natur, Licht und Aussicht im Mittelpunkt stehen. 

 

Schon die kleinste Nest-Suite (der Bestseller) hat 38 m² und wird zu einem sehr komfortablen, heimeligen Nest. Durch die großen Panoramafenster und vom eigenen Balkon blicken wir auf die Sarntaler Alpen und über das Eisacktal. Zur Begrüßung gibt es ein Sweet Welcome, handgemachte Pralinen – wir können uns auf das feine Abendessen freuen. Besonders gefällt mir die Kuschelecke (View Corner) mit Ausblick: zum Lesen, Faulenzen oder Arbeiten am Laptop. Von unserem Boxspringbett aus erblicken wir morgens als erstes Berge und Baumwipfel.

My Arbor Hotel Nest Suite
Nest Suite. Der erste Blick am Morgen hebt die Stimmung
My Arbor Hotel Nest Suite Badezimmer
Badezimmer in der Nest Suite

My Breakfast – der schönste Tagesstart

Am Lieblingsplatz startet der Morgen mit einem fantastischen Frühstück: Porridge-Varianten, Overnight Oats, Käse und Butter von der Burgeiser Sennerei, dazu ein herrliches Brotsortiment, hausgemachter Hefezopf und Kuchen, süßes Gebäck für die Italiener, dazu hausgemachte Aufstriche und Marmeladen, Schinken und Speck von lokalen Produzenten.

Besonders schön sind die täglich wechselnden Specials, die direkt am Tisch serviert werden – etwa Croissant mit Burrata, Tomate und Avocado oder Schokowaffel mit Kirschen und Vanillesahne. Unser Favorit bleibt das „Good Morning Toast“ mit pochiertem Ei, Spinat, Bacon oder Räuchersaibling. Auch vegane Kreationen fehlen nie.

Daily Shots und Frucht-Wasserkefir sorgen für den Immunkick – alternativ gibt’s heute auch die Atemübungsversion, barfuß im Garten, mit anschließendem Sauna-Ritual.

 

Von 11 bis 12 Uhr gibt es ein Langschläfer-Frühstück.

Frühstückstisch My Arbor Hotel

My Arbor Hotel Pool mit Ausblick

Heute ist skifrei. Nach dem Frühstück verlagert sich der Tag in die Pool- und Spa-Area. Man wechselt zwischendurch in die Saunen und Ruhebereiche. Es gibt einen Yogaraum mit Schafwolle verkleideter Decke, ein voll ausgestattetes Fitnessstudio und weit über 30 Spa-Behandlungen – immer mit Aussicht. Der Innenpool ist ideal zum Bahnenziehen und geht fließend in den beheizten Außenpool über, vor dem Panorama schneebedeckter Gipfel. Einige Gäste genießen die Sonne bereits im Bikini bei milden 15 Grad, während Skifahrer nebendran auf ihren Ski ins Hotel zurückkehren. Ende Februar ist hier alles möglich.

Indoor-Outdoor-Pool My Arbor Hotel
Indoor-Outdoor-Pool
My Arbor Hotel Spa Ruhezonen
Private Ruhezonen
My Arbor Hotel Pool
Berge. Stille. Pool.

 

Auch Fußgänger können das großartige Panorama der Geislerspitzen genießen. Der einfache Panorama-Winterwanderweg (Nr. 14) führt bis zu den Skipisten und zur Rossalm. Im Almgasthof Geisler konnten wir dem beworbenen Tagesgericht nicht widerstehen: hausgemachte Rehragout-Ravioli mit brauner Butter und PreiselbeerenDer Weg startet am Bergparkplatz Plose.

Plose Panorama-Winterwanderweg Brixen
Panorama-Winterwanderweg auf der Plose
Almgasthof Geisler Ploseberg
Plose Panorama-Winterwanderweg Brixen

 

Der längste Aufenthalt eines Gastes im My Arbor betrug 38 Tage an einem Stück! War es ein bekannter Schriftsteller, der an seinem neuen Werk tippte, oder jemand, der das "Work from Anywhere" zelebrierte?

 

Wir wollten uns bei der Familie Huber verabschieden, doch am Morgen waren alle schon unterwegs zum Gardasee – dort wird gerade jede Hand im Olivenhain gebraucht.

 

Von Edel Seebauer

 

My Arbor Dolomites Homepage und Angebote.

Hinweis: Der Aufenthalt im Hotel erfolgte auf Einladung, die Berichterstattung bleibt unabhängig und unvoreingenommen.

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